Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie ist ein ganz spezielles Heilverfahren, nach einem Naturgesetz, dessen Erkenntnis weit zurückreicht. Der Arzt Samuel Hahnemann (1755 -1834) entdeckte dieses Wissen wieder und hat es zu einer wissenschaftlich fundierten Heilkunde entwickelt.
Er formulierte das 1810 von ihm entdeckte Heilgesetz: „Similia similibus curentur!“ – Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt.

Die Homöopathie basiert auf drei Grundpfeilern:

• Ähnlichkeitsgesetz
• Potenzierung der Arznei
• Arzneimittelprüfung am Gesunden

Das heißt also, dass die Mittel wirksam sein können, muss eine Ähnlichkeit bestehen zwischen dem Zustand des Patienten und der Fähigkeit des Arzneimittels, diese Symptome an einem Gesunden hervorzurufen.
Der Zustand indem sich der Patient befindet ist wichtig und nicht die Diagnose. Eine Diagnose sagt nichts darüber aus, wie die Symptome sind und wie das Befinden des Patienten ist. Die Symptome sind sehr unterschiedlich.
Diese Unterschiede sind der Schlüssel zum passenden homöopathischen Mittel. Das müssen wir bei jedem Patienten erforschen. Wir beziehen auch immer die Veränderungen im Allgemeinbefinden und im psychischen Bereich mit ein und (wenn bekannt) die Ursache.

Die Arzneien müssen auf eine bestimmte Weise hergestellt worden sein. Die Verreibung, Verdünnung und Verschüttelung der Arznei nennt man Potenzieren.
Dies führt zur Übertragung der Heilinformation von der Ausgangssubstanz auf die Trägersubstanz. Mit der Potenzierung verlassen wir die materielle Ebene und die Arzneien wirken auf einer informativen Ebene und erschließen damit die Heilwirkung der Mittel.
Hahnemann ging davon aus, dass jeder Menschen von einer materiell nicht fassbaren Lebenskraft beseelt wird, welche die Abläufe im Organismus sinnvoll regelt. Ist diese Lebenskraft aus dem Gleichgewicht geraten, versucht der Organismus dieses wieder herzustellen. Er produziert Symptome und der Patient fühlt sich krank. Durch das passende homöopathische Mittel setzt dies durch seine gespeicherte Information einen Impuls, der die Selbstheilungskräfte des Patienten anregt. Gestörte Organe und Funktionen können damit wieder in ihre Ordnung zurückfinden. Die eigentliche Heilung vollbringt der Organismus selbst, er wird mit homöopathischen Mitteln nicht manipuliert.
Unsere Mittelkenntnisse basieren auf der Arzneimittelprüfung (und teilweise aus Vergiftungssymptomen). Alle Arzneimittel werden am gesunden Menschen geprüft und es wird beobachtet welche Symptome diese Substanzen hervorrufen. Hat nun ein Patient bestimmte Symptome, so wird das Mittel heilen, das in der Lage ist, solche Symptome beim Gesunden hervorzurufen.